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Wieso müssen wir aufhören Flaschenwasser zu kaufen?


Ohne Wasser geht nichts im Körper. Selbst die Bandscheiben machen uns Probleme, wenn wir nicht ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Denn Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und ist nötig für den Stoffwechsel.

Wasser regelt die Körpertemperatur, nicht nur wenn wir im Sommer schwitzen. Trinken wir zu wenig, schadet das unseren Organen – und zwar allen. Außerdem brauchen wir ausreichend Flüssigkeit für Gehirn, Schleimhäute, Verdauung und Nieren. Auch unsere Haut profitiert vom Wassertrinken – sie wird dadurch schöner und reiner.

Das ist uns allen bewusst. Wieso aber, legen dann die meisten Menschen so wenig Wert auf die Herkunft ihres Wassers? Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel - dennoch, vertrauen sie blind denen, die es uns verkaufen wollen und greifen bedenkenlos zu den PET-Flaschen.

Ist Mineralwasser wirklich gesund? Und ist dir klar, wie viel mehr du dafür bezahlst? 5 Argumente gegen Wasser in Plastikflaschen:

1.) Mineralwasser ist nicht gesund!

Wasser sollte erfrischen, gesund und natürlich (wie wir es vom Chemieunterricht kennen) geruchlos, geschmacklos und durchsichtig sag. Doch genau so klar Wasser aussieht, so undurchsichtig ist auch oft seine Qualität.

Ergebnisse Mineralwasser-Tests Stiftung Warentest:

  • 2015 fand Stiftung Warentest in 14 von 20 getesteten Mineralwässern Rückstände von einem synthetischen Süßstoff, von Pestiziden und von einem Korrosionsschutzmittel
  • 2016 fanden sie Keime sowie Spuren eines Glyphosat-Abbauproduktes
  • 2017 bewertete Stiftung Warentest nur jedes dritte Mineralwasser mit „gut“
  • 2019 wurde stilles Wasser getestet: In jedem zweiten Produkt fielen erhöhte Gehalte an kritischen Stoffen, Verunreinigungen aus Land­wirt­schaft und Industrie oder unerwünschte Keime auf.

Ergebnisse Mineralwasser-Tests ÖKO-Test:

    • 2012 fand ÖKO-Test in vielen stillen Wässern Abbauprodukte von Pestiziden, Keime und sogar Uran. Gut jedes fünfte Wasser fiel mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch
    • 2013 wurden in rund einem Fünftel der getesteten Produkte Pestizidrückstände gefunden
    • 2019 enthielten 11 von 53 Wässern Abbauprodukte von Pestiziden, vier Produkte Süßstoffe, die über Haushaltsabwässer ins Mineralwasser gelangen
    • Nur die Hälfte der getesteten Wässer war laut Öko-Test empfehlenswert!

    Auch am gesundheitsfördernden Nährstoffgehalt darf man zweifeln: Stiftung Warentest fand heraus, dass lediglich etwa jedes fünfte der getesteten Mineralwässer einen hohen Mineralstoffgehalt hat – und bemängelte 2019, dass einige stille Mineralwässer sogar weniger Mineralien als Trinkwasser aus dem Hahn enthalten! Mineralwasser muss keinen Mindestgehalt an Mineralstoffen enthalten. So ist es ortsabhängig gut möglich, dass Leitungswasser mehr Mineralstoffe enthält als abgefülltes Mineralwasser.

    Zwar sind Verunreinigungen durch Pestizide, Bakterien oder Medikamentenrückstände auch im Leitungswasser nicht ausgeschlossen. Dafür gibt es aber tolle Wasserfilter, wie unseren antimikrobiellen AUFTISCHWASSERFILTER OWF, der sowohl Bakterien als auch jegliche andere schädliche Substanzen aus dem Leitungswasser entfernt.

    2.) Abgefülltes Wasser ist nicht öko-freundlich!

    Die Bottled-Water Industrie ist gigantisch: Allein in Deutschland werden insgesamt über 500 Mineralwässer angeboten. Fast jede Region hat ihre eigenen Brunnen. Im Prinzip also könnte Mineralwasser ein regionales Lebensmittel sein. Dennoch kaufen viele Deutschen Wasser aus Quellen, die hunderte oder gar tausende Kilometer entfernt liegen.

    Das das nicht Öko-freundlich ist kann sich wohl jeder denken... Die langen Transportwege sorgen für unnötige CO2-Emissionen und sind somit unter ökologischen Gesichtspunkten äußerst problematisch. Hinzu kommt, dass einige Mineralwassermarken wie etwa Apollinaris, Gerolsteiner, Vio oder Volvic im Bett mit mächtigen internationalen Konzernen und Investoren liegen, die nicht jeder unterstützen möchte – darunter Coca-Cola, Bitburger und Danone.

    Anders als die Mineralwasserbrunnen befindet sich der Großteil der Wasserversorger in Deutschland noch in kommunalem Besitz und unser Leitungswasser stammt aus regional verfügbarem Grund-, Quell- oder Oberflächenwasser.

    Hinzu kommt, dass PET-Einweg-Flaschen aus Erdöl produziert werden und somit überhaupt nicht ökologisch sind! Dazu aber mehr im nächsten Punkt:

    3.) PET-Flaschen sind schlecht für Mensch und Umwelt!

    Die von Stiftung Warentest und ÖKO-Test gefunden Schadstoffe und schlechte Substanzen in Mineralwasser müssen irgendwie ins Wasser gekommen sein. Ob sie von der Abfüllung des Wassers, dem Wiederverwenden und Reinigen der PET-/Glasflaschen, dem eigentlichen Plastik oder von von all diesen Instanzen kommen ist egal. Drin ist drin.

    Hinzu kommt halt, dass PET wie die meisten Kunststoffe unter hohem Energieaufwand auf der Basis von Erdöl hergestellt wird und schon allein aus diesem Grund ökologisch fragwürdig ist. 

    Einweg-Pfandflaschen, die vor allem bei Discountern beliebt sind, werden schon nach einmaligem Gebrauch geschreddert und aufwendig recycelt. Das verbraucht viel Energie und Recycling ist bei Plastik grundsätzlich nur begrenzt möglich. Landen die Plastikflaschen in der Natur, werden sie dort über Jahrhunderte kaum abgebaut.

    Mit Abstand die umweltfreundlichste Lösung ist gefiltertes Leitungswasser, da weder Verpackung noch Transport notwendig ist. Mithilfe eines Wassersprudlers kann auch Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt werden, und wieder verwendbare Trinkflaschen ermöglichen es, auch unterwegs Leitungswasser zu trinken.

    4.) Mineralwasser ist teuer!

    Die billigsten Mineralwässer kosten knapp 15 Cent pro Liter, Marken-Mineralwässer schon um die 70 Cent, die Skala ist nach oben offen. Designer-Wässerchen wie zum Beispiel Voss oder Fiji Water kosten auch schon mal zwei bis drei Euro für den halben Liter. Ein Liter mit H2OWF-Systemen gefiltertes Wasser kostet dich maximal 3 Cent (gerechnet mit unserem teuersten Auftsichwasserfilter).

    Wenn du auf OWF-Filtersysteme umsteigst, kannst du ordentlich Geld sparen!

    5.) Konzerne machen schmutzige Geschäfte mit Flaschenwasser

    Seit 2010 ist das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht verankert. Doch während es Millionen von Menschen an sauberem Trinkwasser mangelt, behandeln gigantische Konzerne es weiterhin als profitables Handelsgut. Die Unternehmen kaufen allgemein zugängliche Quellen auf, füllen das Wasser in Flaschen ab und verkaufen es dann als Mineral- oder Tafelwasser teuer an die Konsumenten.

    Die Bürger einer US-amerikanischen Kleinstadt fürchteten sich 2016 so vor den Folgen, dass sie sich offen gegen die Pläne von einem großen Mineralwasserkonzern, dort Wasser abzufüllen, wehrten. 2017 pumpte Nestlé in Kalifornien unerlaubt Wasser ab – während einer Dürre. Andere Konzerne investiertet im selben Jahr in ein Start-Up, das Wasser vom Ozeanboden aufbereiten und in Flaschen abfüllen will. Die französische Gemeinde Vittel schlug vergangenes Jahr Alarm, weil der Grundwasserspiegel absinkt – unter anderem, weil ein anderer großer Mineralwasserkonzern große Mengen Wasser entnimmt. Und in Kanada pumpt dieser Konzern gegen den Willen von Ureinwohnern Wasser ab.

    Die Frage bleibt: Darf etwas so Elementares wie Wasser ein Handelsgut sein?